Kaltschmiedepresse Barnaul KB0036 - 400 ton

Dabrox Angebot ID: 76476

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Barnaul KB0036 kaltschmiedepresse - beschreibung

Kaltschmiedepresse Barnaul KB0036 - 400 ton (ID:76476) ist eine Pressenanlage für die Kaltumformung von Metall ohne Vorwärmen des Werkstücks. Das Kaltumformen gewährleistet hohe Maßgenauigkeit, Oberflächengüte und erhöhte Festigkeit der Fertigteile durch Kaltverfestigung. Die Presse ist für erhebliche Belastungen ausgelegt, da der Umformwiderstand von kaltem Metall deutlich höher ist als der von erhitztem.

Technische Spezifikationen Barnaul KB0036 (ID:76476)

TypeCold forging press
ManufacturerBarnaul
ModelKB0036
Rated capacity on the slide400 ton
Slide stroke240 mm
Frequency of the continuous strokes of the slide32/1 min
Max. single-stroke engagements16/1 min
Adjustment of the tool’s height16 mm
Maximum tools shut-height590 mm
Dimensions of the bolster plate
Left-to-right1000 mm
Front-to-back1000 mm
Overall dimensions3175 x 2260 x 4970 mm

Kaltschmiedepresse Barnaul - technologische prozesse und operationen

Schmieden Der Prozess der plastischen Umformung von Metall, bei dem das Werkstück unter Einwirkung von Schlägen oder statischem Druck seine Form ändert. Während des Schmiedens wird das Metallgefüge verdichtet, innere Ungleichmäßigkeiten werden beseitigt und die mechanischen Eigenschaften des Werkstoffs verbessert. Dadurch zeichnen sich geschmiedete Produkte durch hohe Festigkeit und Zuverlässigkeit unter erheblichen Belastungen aus. Das Schmieden dient sowohl der Herstellung fertiger Teile als auch der Vorbereitung von Werkstücken für das anschließende Gesenkschmieden.
Gesenkschmieden Das Werkstück wird in einer Gesenkhöhlung umgeformt, die den Metallfluss begrenzt und ihn zwingt, die exakte Form des Werkzeugs auszufüllen. Unter hohem Druck breitet sich das Material in jede Vertiefung und jedes Detail des Gesenks aus und erzeugt ein Teil mit präziser Geometrie. Dieses Verfahren gewährleistet hohe Genauigkeit und Wiederholbarkeit und ist Standard in der Serien- und Massenfertigung komplexer Schmiedeteile.
Vorformen Das Vorformen bereitet das Werkstück auf den Hauptumformvorgang vor, indem es ihm eine angenäherte Form des künftigen Teils verleiht. Das Metall wird im Gesenk verteilt, um das endgültige Füllen zu erleichtern und den Werkzeugverschleiß zu reduzieren. Dieser Zwischenschritt verbessert die Genauigkeit und Qualität des Fertigteils.
Prägen Unter enormem Druck wird das Gesenk in das Werkstück gepresst und zwingt das Metall, sich in die kleinsten Vertiefungen des Werkzeugs zu verteilen. Dadurch entstehen auf der Oberfläche klare Reliefs, Inschriften oder Muster mit hoher Präzision. Das Metall füllt alle Details des Gesenks aus und bildet dessen Geometrie vollständig nach. Einsatz bei der Herstellung von Münzen, Medaillen sowie Präzisionsteilen, bei denen Reliefklarheit und Maßgenauigkeit entscheidend sind.
Kalibrieren Ein abschließender Arbeitsgang, der das Schmiedeteil auf genaue Maße bringt. Das Werkstück wird in ein Kalibriergesenk eingelegt, wo unter Druck seine Oberfläche geglättet und die Geometrie auf die vorgegebenen Toleranzen gebracht wird. Dieser Prozess beseitigt kleine Formabweichungen, die nach den vorherigen Arbeitsgängen verblieben sind. Das Ergebnis ist ein Teil mit stabilen Abmessungen und glatter Oberfläche ohne zusätzliche spanende Bearbeitung.
Fließpressen Die Formgebung erfolgt durch das Pressen von Metall durch die Öffnung einer Matrize (eines Gesenks), wodurch das Werkstück über die gesamte Länge den vorgegebenen Querschnitt erhält. Das Verfahren gewährleistet hohe geometrische Genauigkeit und Oberflächenqualität der erzeugten Produkte.
Lochen Ein Loch in einem massiven Werkstück ist eine Aufgabe, die das Massivlochen löst. Das Metall wird nicht gebohrt, sondern durchgedrückt: Der Dorn dringt in das Werkstück ein, verdrängt das Material seitlich und erzeugt ein durchgehendes oder blindes Loch. Der Vorgang wird auf Pressen ausgeführt, wobei das Metallgefüge um das Loch unversehrt bleibt. Einsatz bei der Herstellung von Buchsen, Ringen und Hohlwellen.