Kaltschmiedepresse Barnaul KB0036 - 400 ton
Barnaul KB0036 kaltschmiedepresse - beschreibung
Technische Spezifikationen Barnaul KB0036 (ID:S85655)
| Type | Cold forging press |
|---|---|
| Manufacturer | Barnaul |
| Model | KB0036 |
| Year of manufacture | 2007 |
| Capacity of press | 400 ton |
| Constant press stroke | 240 mm |
| Frequency of continuous press strokes per min. | 32 |
| Number of single press strokes, per min. | 20 |
| Press stroke path till its extreme position, where it develops capacity of press | 36 mm |
| Distance between die bed and press slide in its lower position with up position of adjustment | 590 mm |
| Dimension of distance adjustment between the bed and press slide | 16 mm |
| Proportions of bed | 1000 x 1000 mm |
| Proportions of press slide | |
| — From left to right | 760 mm |
| — From the front to back | 800 mm |
| Thickness of die bed | 160 mm |
| Overhead ejection stroke | 25 mm |
| Overhead ejection force | 160 kN |
| Inferior ejection stroke | 140 mm |
| Inferior ejection force | 500 kN |
| Rigidity | 360 ton |
| Overall dimensions of press | |
| — From left to right | 3175 mm |
| — From the front to back | 2260 mm |
| — Height | 4970 mm |
| — Height of press above the floor | 4620 mm |
| Mass of press without base and electric equipment | 36000 kg |
Kaltschmiedepresse Barnaul - technologische prozesse und operationen
| Schmieden | Der Prozess der plastischen Umformung von Metall, bei dem das Werkstück unter Einwirkung von Schlägen oder statischem Druck seine Form ändert. Während des Schmiedens wird das Metallgefüge verdichtet, innere Ungleichmäßigkeiten werden beseitigt und die mechanischen Eigenschaften des Werkstoffs verbessert. Dadurch zeichnen sich geschmiedete Produkte durch hohe Festigkeit und Zuverlässigkeit unter erheblichen Belastungen aus. Das Schmieden dient sowohl der Herstellung fertiger Teile als auch der Vorbereitung von Werkstücken für das anschließende Gesenkschmieden. |
|---|---|
| Gesenkschmieden | Das Werkstück wird in einer Gesenkhöhlung umgeformt, die den Metallfluss begrenzt und ihn zwingt, die exakte Form des Werkzeugs auszufüllen. Unter hohem Druck breitet sich das Material in jede Vertiefung und jedes Detail des Gesenks aus und erzeugt ein Teil mit präziser Geometrie. Dieses Verfahren gewährleistet hohe Genauigkeit und Wiederholbarkeit und ist Standard in der Serien- und Massenfertigung komplexer Schmiedeteile. |
| Vorformen | Das Vorformen bereitet das Werkstück auf den Hauptumformvorgang vor, indem es ihm eine angenäherte Form des künftigen Teils verleiht. Das Metall wird im Gesenk verteilt, um das endgültige Füllen zu erleichtern und den Werkzeugverschleiß zu reduzieren. Dieser Zwischenschritt verbessert die Genauigkeit und Qualität des Fertigteils. |
| Prägen | Unter enormem Druck wird das Gesenk in das Werkstück gepresst und zwingt das Metall, sich in die kleinsten Vertiefungen des Werkzeugs zu verteilen. Dadurch entstehen auf der Oberfläche klare Reliefs, Inschriften oder Muster mit hoher Präzision. Das Metall füllt alle Details des Gesenks aus und bildet dessen Geometrie vollständig nach. Einsatz bei der Herstellung von Münzen, Medaillen sowie Präzisionsteilen, bei denen Reliefklarheit und Maßgenauigkeit entscheidend sind. |
| Kalibrieren | Ein abschließender Arbeitsgang, der das Schmiedeteil auf genaue Maße bringt. Das Werkstück wird in ein Kalibriergesenk eingelegt, wo unter Druck seine Oberfläche geglättet und die Geometrie auf die vorgegebenen Toleranzen gebracht wird. Dieser Prozess beseitigt kleine Formabweichungen, die nach den vorherigen Arbeitsgängen verblieben sind. Das Ergebnis ist ein Teil mit stabilen Abmessungen und glatter Oberfläche ohne zusätzliche spanende Bearbeitung. |
| Fließpressen | Die Formgebung erfolgt durch das Pressen von Metall durch die Öffnung einer Matrize (eines Gesenks), wodurch das Werkstück über die gesamte Länge den vorgegebenen Querschnitt erhält. Das Verfahren gewährleistet hohe geometrische Genauigkeit und Oberflächenqualität der erzeugten Produkte. |
| Lochen | Ein Loch in einem massiven Werkstück ist eine Aufgabe, die das Massivlochen löst. Das Metall wird nicht gebohrt, sondern durchgedrückt: Der Dorn dringt in das Werkstück ein, verdrängt das Material seitlich und erzeugt ein durchgehendes oder blindes Loch. Der Vorgang wird auf Pressen ausgeführt, wobei das Metallgefüge um das Loch unversehrt bleibt. Einsatz bei der Herstellung von Buchsen, Ringen und Hohlwellen. |






