Kaltschmiedepresse Barnaul K8240 - 1000 ton

Dabrox Angebot ID: 75745

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Barnaul K8240 kaltschmiedepresse - beschreibung

Kaltschmiedepresse Barnaul K8240 - 1000 ton (ID:75745) ist eine Pressenanlage für die Kaltumformung von Metall ohne Vorwärmen des Werkstücks. Das Kaltumformen gewährleistet hohe Maßgenauigkeit, Oberflächengüte und erhöhte Festigkeit der Fertigteile durch Kaltverfestigung. Die Presse ist für erhebliche Belastungen ausgelegt, da der Umformwiderstand von kaltem Metall deutlich höher ist als der von erhitztem.

Technische Spezifikationen Barnaul K8240 (ID:75745)

TypeCold forging press
ManufacturerBarnaul
ModelK8240
Made inRussia
YOM1990
Nominal force10000 kN
Ram stroke300 mm
Ram stroke to lower dead center at nominal force20 mm
Number of ram strokes per minute15-25
Distance between bolster plate and ram in its lower position at upper position of adjustment700 mm
Distance adjustment between bolster plate and ramat least 20 mm
Table dimensions
From front to back1250 mm
From left to right1250 mm
Lower Knockout
Number of positions4
Stroke120 mm
Force630 kN
Upper Knockout4 nos
Number of positions4
Stroke50 mm
Force160 kN
Main drive motor power110 kW
RPM of motor1500
Distance between knockouts250 mm
Press dimensions
From front to back3095 mm
From left to right3900 mm
Height5900 mm
Weight of the press75 tons

Kaltschmiedepresse Barnaul - technologische prozesse und operationen

Schmieden Der Prozess der plastischen Umformung von Metall, bei dem das Werkstück unter Einwirkung von Schlägen oder statischem Druck seine Form ändert. Während des Schmiedens wird das Metallgefüge verdichtet, innere Ungleichmäßigkeiten werden beseitigt und die mechanischen Eigenschaften des Werkstoffs verbessert. Dadurch zeichnen sich geschmiedete Produkte durch hohe Festigkeit und Zuverlässigkeit unter erheblichen Belastungen aus. Das Schmieden dient sowohl der Herstellung fertiger Teile als auch der Vorbereitung von Werkstücken für das anschließende Gesenkschmieden.
Gesenkschmieden Das Werkstück wird in einer Gesenkhöhlung umgeformt, die den Metallfluss begrenzt und ihn zwingt, die exakte Form des Werkzeugs auszufüllen. Unter hohem Druck breitet sich das Material in jede Vertiefung und jedes Detail des Gesenks aus und erzeugt ein Teil mit präziser Geometrie. Dieses Verfahren gewährleistet hohe Genauigkeit und Wiederholbarkeit und ist Standard in der Serien- und Massenfertigung komplexer Schmiedeteile.
Vorformen Das Vorformen bereitet das Werkstück auf den Hauptumformvorgang vor, indem es ihm eine angenäherte Form des künftigen Teils verleiht. Das Metall wird im Gesenk verteilt, um das endgültige Füllen zu erleichtern und den Werkzeugverschleiß zu reduzieren. Dieser Zwischenschritt verbessert die Genauigkeit und Qualität des Fertigteils.
Prägen Unter enormem Druck wird das Gesenk in das Werkstück gepresst und zwingt das Metall, sich in die kleinsten Vertiefungen des Werkzeugs zu verteilen. Dadurch entstehen auf der Oberfläche klare Reliefs, Inschriften oder Muster mit hoher Präzision. Das Metall füllt alle Details des Gesenks aus und bildet dessen Geometrie vollständig nach. Einsatz bei der Herstellung von Münzen, Medaillen sowie Präzisionsteilen, bei denen Reliefklarheit und Maßgenauigkeit entscheidend sind.
Kalibrieren Ein abschließender Arbeitsgang, der das Schmiedeteil auf genaue Maße bringt. Das Werkstück wird in ein Kalibriergesenk eingelegt, wo unter Druck seine Oberfläche geglättet und die Geometrie auf die vorgegebenen Toleranzen gebracht wird. Dieser Prozess beseitigt kleine Formabweichungen, die nach den vorherigen Arbeitsgängen verblieben sind. Das Ergebnis ist ein Teil mit stabilen Abmessungen und glatter Oberfläche ohne zusätzliche spanende Bearbeitung.
Fließpressen Die Formgebung erfolgt durch das Pressen von Metall durch die Öffnung einer Matrize (eines Gesenks), wodurch das Werkstück über die gesamte Länge den vorgegebenen Querschnitt erhält. Das Verfahren gewährleistet hohe geometrische Genauigkeit und Oberflächenqualität der erzeugten Produkte.
Lochen Ein Loch in einem massiven Werkstück ist eine Aufgabe, die das Massivlochen löst. Das Metall wird nicht gebohrt, sondern durchgedrückt: Der Dorn dringt in das Werkstück ein, verdrängt das Material seitlich und erzeugt ein durchgehendes oder blindes Loch. Der Vorgang wird auf Pressen ausgeführt, wobei das Metallgefüge um das Loch unversehrt bleibt. Einsatz bei der Herstellung von Buchsen, Ringen und Hohlwellen.