Spindelpresse Ficep PVM 280 - 800 ton
Ficep PVM 280 spindelpresse - beschreibung
Technische Spezifikationen Ficep PVM 280 (ID:76255)
| Type | Screw press |
|---|---|
| Manufacturer | Ficep |
| Model | PVM 280 |
| Capacity | 800 ton |
| Stroke of the ram | 475 mm |
| Screw diameter | 280 mm |
| Max. allowed force | 1600 ton |
| SPM | 28 |
| Die light | 620 mm |
| Max energy | 68000 Nm |
| Table | 660 x 900 mm |
| Main power motors | 30-45 kW |
| Weight of the press | 41 ton |
Spindelpresse Ficep - technologische prozesse und operationen
| Schmieden | Der Prozess der plastischen Umformung von Metall, bei dem das Werkstück unter Einwirkung von Schlägen oder statischem Druck seine Form ändert. Während des Schmiedens wird das Metallgefüge verdichtet, innere Ungleichmäßigkeiten werden beseitigt und die mechanischen Eigenschaften des Werkstoffs verbessert. Dadurch zeichnen sich geschmiedete Produkte durch hohe Festigkeit und Zuverlässigkeit unter erheblichen Belastungen aus. Das Schmieden dient sowohl der Herstellung fertiger Teile als auch der Vorbereitung von Werkstücken für das anschließende Gesenkschmieden. |
|---|---|
| Cold forging | Die Kaltumformung ist ein Verfahren zur Umformung von Metall unter Druck bei Raumtemperatur. Der Verzicht auf Erwärmung gewährleistet hohe Maßgenauigkeit und eine glatte Oberfläche. Durch Kaltverfestigung erhalten die Fertigteile eine erhöhte Festigkeit. Das Verfahren wird zur Herstellung von Präzisionsteilen mit engen Toleranzen eingesetzt. |
| Warmschmieden | Das Warmschmieden ist ein Verfahren zur Umformung von Metall unter Druck bei erhöhten Temperaturen. Die Erwärmung verringert den Umformwiderstand des Materials und ermöglicht ein leichteres Fließen in die Gesenkhöhlung. Das Verfahren gewährleistet hohe Produktivität und die Möglichkeit, komplexe Formen herzustellen. Einsatz bei der Fertigung von Schmiedeteilen aus Stahl und Legierungen in der Serien- und Massenproduktion. |
| Gesenkschmieden | Das Werkstück wird in einer Gesenkhöhlung umgeformt, die den Metallfluss begrenzt und ihn zwingt, die exakte Form des Werkzeugs auszufüllen. Unter hohem Druck breitet sich das Material in jede Vertiefung und jedes Detail des Gesenks aus und erzeugt ein Teil mit präziser Geometrie. Dieses Verfahren gewährleistet hohe Genauigkeit und Wiederholbarkeit und ist Standard in der Serien- und Massenfertigung komplexer Schmiedeteile. |
| Vorformen | Das Vorformen bereitet das Werkstück auf den Hauptumformvorgang vor, indem es ihm eine angenäherte Form des künftigen Teils verleiht. Das Metall wird im Gesenk verteilt, um das endgültige Füllen zu erleichtern und den Werkzeugverschleiß zu reduzieren. Dieser Zwischenschritt verbessert die Genauigkeit und Qualität des Fertigteils. |
| Kalibrieren | Ein abschließender Arbeitsgang, der das Schmiedeteil auf genaue Maße bringt. Das Werkstück wird in ein Kalibriergesenk eingelegt, wo unter Druck seine Oberfläche geglättet und die Geometrie auf die vorgegebenen Toleranzen gebracht wird. Dieser Prozess beseitigt kleine Formabweichungen, die nach den vorherigen Arbeitsgängen verblieben sind. Das Ergebnis ist ein Teil mit stabilen Abmessungen und glatter Oberfläche ohne zusätzliche spanende Bearbeitung. |







